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Ramesh Shotham

Madras Special & KCP 5

 

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Pressekritik 1

Pressekritik 2

Ramesh Shotham wurde in Madras, Südindien, geboren. Er startete seine musikalische Karriere als Schlagzeuger einer Rock 'n Roll Band, mit der er einige Jahre den indischen Subkontinent bereiste. Er ging zurück nach Madras, um sich intensiv mit der Tavil, einer traditionellen Tempelmusik-Trommel, die Überall in Südindien und Sri Lanka gespielt wird, zu beschäftigen. Später studierte er klassische Perkussionsinstrumente am "Karnataka College of Percussion" in Bangalore unter der Leitung des Meistertrommlers T. A. S. Mani. 1980 kam er mit "Sangam", einer Indo-Jazz-Fusion Band, nach Europa. Seitdem lebt und arbeitet Shotham in Europa und wird als einer der erfolgreichsten Perkussionisten angesehen. Er arbeitete nicht nur mit den führenden europäischen und amerikanischen Jazz und Rockmusikern zusammen, sondern auch mit Künstlern aus Afrika, Australien, China, Korea und verschiedenen arabischen Staaten. In den vergangenen 15 Jahren hat er über 80 LPs bzw. CDs aufgenommen und für fast alle Fernseh- und Radiostationen in Deutschland und Europa gearbeitet. Er war Gastdozent an der Universität Bayreuth und am Konservatorium in Rotterdam, daneben gab er Workshops und Seminare. Ramesh Shotham spielte auf Festivals wie dem Berlin Jazz Festival, North Sea Festival, Festival of Perth, Buk Festival in Korea, Montreal Jazz Festival, Jazz Yatra Festival in Indien, Indien Festival in Australien und in China, Umbria Jazz Festival in Perugia,... Organisiert vom Goethe-Institut ging Shotham auf drei Konzerttourneen: 1990 durchs ehemalige Jugoslawien, Ungarn und Bulgarien; 1992 durch Frankreich, Spanien und Portugal und 1993 durch Indien. Er arbeitete mit Musikern wie Carla Bley, Chris Hinze, Steve Coleman, Steve Swallow, Jonas Hellborg, Charlie Mariano u.v.a. zusammen. Er gründete auch seine eigenen Formationen, wie Bhavani und Madras Special, bei denen seine eigenen Kompositionen im Vordergrund stehen. In den vergangenen Jahren tourte Shotham regelmäßig mit Sigi Schwab´s Percussion Project. Zusammen mit Rabih Abou-Khalil und Zoltan Lantos nahm er einen Dokumentarfilm für Euroarts auf, in dem sie die Einflusse der Weltmusik auf den Jazz verdeutlichten. Zu den neusten Projekten des Perkussionisten zählen u.a. ein Auftritt mit Steve Coleman beim Jazzfestival in Cuba, eine Sommertournee mit Carla Bley´s Escalator over the hill Project und eine Einladung zum World-Music-Festival in Tunesien mit dem bekannten Oudspieler Mohammed Zinelabdine. Im Auftrag des WDR reiste Ramesh Shotham 1999 nach Indien um dort neue Musik aufzuführen und aufzunehmen.

Madras Special

Das musikalische Konzept von Madras Special basiert auf einer Quartetformation mit ausgewählten Gastmusikern, mit denen Ramesh Shotham seit vielen Jahren eine kreative Freundshaft verbindet.
Zoltan Lantos, der ungarische Geiger, hat einige Jahre in Indien gelebt und spielt eine entscheidende Rolle in der Gruppe. Seine Virtuosität und sein warmer Ton in Verbindung mit seiner Kenntnis der indischen Ragas ist genau richtig für diese Musik.

Christian Zürner, kam mit 14 Jahren über Klavier und Schlagzeug zum E-Bass. Eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Bayreuther Gitarristen Rainer Hartmann dokumentiert die 2001 erschienene Duo-CD "Miniaturen".

Sandhya Sanjana, die indische Sängerin lebt heute in Amsterdam und ist eine der wenigen Sängerinnen die Pop und indische klassische Musik verbinden können.

Mit seinen Perkussionsinstrumenten wie Schlagzeug, Tavil, Ghatam, Kanjira, Mridangam, Hadgini, Morsing, Stimme usw. rundet Ramesh Shotham das Quartet ab.

Karnataka College of Percussion (KCP 5)

Lange bevor der Begriff World Music in Mode kam, bzw Musiker im Westen indische Instrumente wie Sitar und Tabla kennen lernten, studierte Charlie Mariano in einem entlegenen Dorf in Tamil Nadu, Südindien, bereits die Nadaswaram, ein der Oboe ähnliches Instrument. Dies war Marianos erste Begegnung mit karnatischer oder südindischer klassischer Musik, die ihn zu mehr als zwei Jahrzehnten der fruchtbaren Zusammenarbeit mit Künstlern des Karnataka College of Percussion bringen sollte.
1978 trafen zwei Musiker vom KCP (Karnataka College of Percussion), Ramamani und T.A.S. Mani den Percussionisten Ramesh Shotham in Bangalore und, zusammen mit dem Jazzpianisten Louis Banks aus Bombay, bildeten sie die erste Indo-Jazz-Fusion Gruppe mit dem Namen ‚Sangam'. Der große Erfolg dieser Band auf europäischen Tourneen kulminierte in einem gefeierten Auftritt beim Berlin Jazz Festival 1983, bei dem Gastmusiker Charlie Mariano dabei war. Während desselben Jahres wurde das Album ‚Jyothi' von ECM veröffentlicht und damit ein neues musikalisches Genre geboren.
Nach mehreren Alben und Tourneen mit hervorragenden europäischen Musikern traf KCP Mike Herting, den diese Form der Musik so interessierte, dass er nach Bangalore reiste, um mit Ramamani sowohl zu studieren, als auch Ideen auszutauschen. Das Ergebnis war ein einzigartiges Projekt: das erste Zusammentreffen südindischer Musiker mit einer Big Band. Die Produktion ‚Sketches of Bangalore', arrangiert von Mike Herting und gespielt von KCP/Charlie Mariano und der WDR Big Band wurde ein Meilenstein.
Seit 2005 arbeitet die Gruppe in einer Quintett-Formation mit Ramamani - Gesang,
Charlie Mariano - Saxophone, Mike Herting - Keyboard, T.A.S. Mani - Percussion und Ramesh Shotham - Percussion. Sie nennt sich jetzt einfach KCP 5!
Eine neue Aufnahme dieser Besetzung, mit dem Titel ‚Many Ways', wurde im Januar 2006 von Mike Herting in Indien produziert.
KCP 5 wird im März und April 2007 Europa bereisen, und im Rahmen dieser Tournee der WDR Big Band zum zweiten Mal begegnen.

Selected Discography:
Jyothi - ECM
Germanistan - Dissidenten
Live - VeraBra
Sankirna - Oriental Wind
Blue Glass - Keytone
Bangalore - Intuition
Sketches of Bangalore - pmp

Recent Festival Appearances:
Berlin Jazzfest 1998
Stimmen Gottes Morocco 1999
Moers Festival 1999
Leverkusen Jazztage 2003
Theaterhaus Festival Stuttgart 2005
Dresdner Musik Festspiele 2005